Ich versuche in meinen Kollektionen immer wieder – ganz der Herkunft des Labelnamens entsprechend – japanische Elemente einfließen zu lassen. Diese sind auf den ersten Blick aber oft gar nicht als solche erkennbar. Schließlich geht es bei dem Konzept, das hinter Shakkei steht, auch um Mehrschichtigkeit, um ein Erkennen, das einen zweiten und dritten Blick benötigt. Für die Sommerkollektion 2014 habe ich erstmals eine traditionelle Färbetechnik eingesetzt: Shibori. Dabei wird Stoff um ein Rohr gebunden, gepresst und anschließend gefärbt um feinstrukturierte Muster entstehen zu lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und erinnert an diverse moderne Drucktechniken, dabei stammt die Methode aus dem 8. Jahrhundert!

In der Sommerkollektion haben wir die Technik bei einem Damenmantel, einem Rock, einem Shirt für Herren, sowie einer Hutkrempe angewandt:

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Foto Credits: Julie Brass

Mehr Informationen zur Shibori-Technik und einige Tipps zum Selbermachen findet ihr z.B. im Blog von Marisa Edghill: http://ohmyhandmade.com/2011/contributors/arimatsu-shibori-handmade-heritage-in-smalltown-japan/