Dass zu viele Bekleidungsstücke produziert werden und zu viele davon nicht getragen werden oder sonst ein jämmerliche Ende finden ist uns seit langem bekannt.

Auch wenn man die besten Absichten, hat bei der Produktion von Kleidungsstücken mit klassischen Schnitten fallen immer wieder große Mengen an Müll an. Auch bei einer perfekten Positionierung des Schnittes auf den gewünschten Stoff fallen unweigerliche kleinere und größere Abfallstücke an. Beim Konzept von „Zero waste“ Schnitten versucht man dieses Problem zu lösen. (Mehr Infos zum Thema zerowaste in einem meiner vorrangegangen Blogbeiträge unter… dieses Thema wird mich in naher Zukunft noch sehr beschäftigen also bleibt gespannt.)

In diesem Beitrag möchte ich nun kurz den Unterschied zwischen re und upcyling erklären wie ich ihn verstehe. Als Recycling würden wir im Modebereich den bewussten Einsatz von Material bezeichnen den es bereits gibt. Beispielsweise wenn wir ausgediente Baugerüstplanen zu Rucksäcken oder Kosmetiktaschen umgestalten.  Als Upcylcing würden wir hingegen den gezielten Einsatz von „Abfällen“ bezeichnen um ihm zu einem neuen hochwertigeren Gegensatz zu machen -wenn wir also Schnittabfälle zu Masken umgestalten.

Wie steht ihr zum Thema Up- und Recylcing beides trägt dazu bei den Lebenszyklus eines Produktes zu verlängern. Oder sollte man vorher ansetzen und es gar nicht so weit kommen lassen?