Neue Stoffe, neue Schnitte und persönliche Beratung von Designerin Imma Baumgartner. Time4Africa lädt zum Sneak Preview der neuen Spring/Summer Kollektion in den Shakkei Design Store.
Kommt am Donnerstag, den 5. oder Freitag, den 6. März vorbei und shoppt in gemütlicher Atmosphäre mit einem Gläschen Sekt! An beiden Tagen sind wir von 14 bis 19 Uhr für euch da.
Gestern bin ich über ein sehr altes Bild von mir bei meiner allerersten Modenschau in Wien am 17. Februar 2010 gestolpert. Es war ein bitterkalter Wintertag und Wien war mit Eis und Schnee bedeckt. Damals hatte ich ein winziges Budget und sehr wenig Erfahrung. Ich war immer überrascht, warum Nachhaltigkeit in der Mode nicht so im Vordergrund stand, wie in der Lebensmittel- oder Kosmetikbranche. Ein Journalist fragte mich sogar, warum ich Geld verdienen und gleichzeitig etwas Gutes tun wollte.
Schneller Vorlauf ins Jahr 2025. Bei Recherchen zur Hosenproduktion wurde mir klar, wie schwierig es ist, eine Hosenkollektion in Österreich herzustellen. Die Produktionspreise sind zu hoch und immer weniger Kund:innen sind bereit, mehr als €200 für eine normale Chino zu bezahlen.
Während meines E-Mail-Austauschs mit einer europäischen Produktionsfirma wurde mir gesagt, dass die Produktion von weniger als 200 Hosen als Sampling gilt, wodurch sich die Kosten pro Hose mehr als verdoppeln. Dies ist eine häufige Herausforderung. Ebenso haben viele Stofflieferant:innen hohe Mindestbestellmengen (MOQs), was es für kleine Labels nahezu unmöglich macht, marktrelevante Produkte herzustellen.
Rechnen wir mal nach: Ich habe für ein unabhängiges Label einen relativ großen Laden mit Platz für sechs Kleiderstangen. Eine Stange bietet Platz für 12 Kleidungsstücke, wenn sie für die Kunden schön präsentiert werden. Das bedeutet, dass ich 16,6 Kleiderstangen oder 2,7 Läden bräuchte, nur um ein einziges Produkt zu präsentieren!
Ich bin fest davon überzeugt, dass Überproduktion eines der Hauptprobleme ist, das die Nachhaltigkeit in der Modebranche beeinträchtigt. Die Branche muss schnell Lösungen entwickeln, um diese Herausforderung zu bewältigen. Was denkt ihr über Überproduktion? Steht ihr vor ähnlichen Problemen?
https://www.shakkei.at/wp-content/uploads/2025/02/c1fba850-3dfd-493a-8d8c-07c78b650cdf.jpg446595Shakkei-Adminhttps://www.shakkei.at/wp-content/uploads/2019/11/Logo_und_Schrift-1.pngShakkei-Admin2025-02-18 15:23:372025-02-18 15:24:42Zerstört Überproduktion immer noch die Nachhaltigkeit in der Mode?
Zeichnen und Illustration sind essentielle Skills, die man sich als Modedesigner:in aneignen muss. In unserem heutigen Blog möchten wir euch 3 Bücher empfehlen, die im Shakkei Studio fixe Bestandteile des Bücherregals sind:
Zeichnen Lernen mit Workbook
Zeichnen lernen, sagt Betty Edwards, ist dem Erlernen einer Sportart oder eines Musikinstrumentes sehr ähnlich: Hat man die Grundtechniken begriffen, so kommt man nur noch durch Üben weiter. „Das neue Garantiert Zeichnen lernen: Die Befreiung unserer schöpferischen Gestaltungskräfte“ von Betty Edwards ist ein Bestseller– und das nicht ohne Grund! Als Ergänzung zum Regelwerk gibt es auch ein „Workbook“, das detaillierte Aufgaben zum Erlernen und Üben der künstlerischen Fähigkeit bietet.
Illustrieren Lernen durch Beobachten und Imitieren
Um seine künstlerische Handschrift zu finden und seinen Stil zu definieren ist es äußerst Hilfreich sich mit den Besten einer Kunstform auseinanderzusetzen. Beobachten und Imitieren ist schon für Kinder der erste Schritt zum Erlernen von neuen Fähigkeiten. „Illustration Now! Fashion“, herausgegeben von Julius Wiedemann, zeigt Arbeiten von 90 internationalen Künstler:innen, die auf unterschiedlichste Weise Mode illustrieren. Dieses Buch ist perfekt, um verschiedene Stile kennenzulernen,Inspiration zu finden und sich den ein oder anderen Trick von den Meister:innen abzuschauen!
Wer sich mit Mode-Illustration beschäftigen möchte, wird früher oder später einen Zeh ins kalte Wasser der digitalen Illustration tauchen müssen. Industriestandard sind die Adobe-Programme Photoshop und Illustrator. Gut, dass es spezifisch für Modedesigner:innen einen Schritt-für-Schritt Guide gibt, wie und was man mit diesen Programmen digital gestalten kann! „Digitale Mode-Illustration mit Photoshop und Illustrator“ von Kevin Tallon ist ein gutes Buch um in die Welt der digitalen Illustration einzutauchen und enthält Übungen und Illustrationen, die hilfreich und inspirierend sind.
Wie findet ihr unsere ersten Empfehlungen? Lasst uns auf Pinterest, Instagram oder Facebook wissen, was ihr von den Büchern haltet oder schaut euch unser YouTube Video dazu an:
https://www.shakkei.at/wp-content/uploads/2023/11/Beitragsbild.png19613024Shakkei-Adminhttps://www.shakkei.at/wp-content/uploads/2019/11/Logo_und_Schrift-1.pngShakkei-Admin2023-11-14 17:13:542023-11-21 16:02:12Buchempfehlungen! Zeichnen lernen für Modedesigner:innen
Egal wo man hinsieht, egal welches Magazin man aufschlägt, egal welchen Blogbeitrag man liest, oder ob man einfach sich nur zum reinen Vergnügen durch Socialmediaseiten scrollt – überall scheint es nur ein Thema zu geben: Künstliche Intelligenz.
Viele Labels experimentieren gerade mit KI-Anwendungen wie Midjourney oder Dall-E. Besonders für Modedesigner:innen scheinen diese bildgenerierenden Anwendungen das neue Must-Have der Saison zu sein. Besonders im Bereich Designerstellung ergeben sich plötzlich schnelle und auch völlig unerwartete Designergebnisse, an die man zuvor vielleicht noch nicht gedacht hatte.
Als neugieriger und vorausschauender Designer, habe ich mich natürlich auch mit diesem Thema beschäftigt. Besonders wichtig erscheint mir allerdings neben der reinen Produktion neuer Ideen, der Umstand, dass KI mittlerweile auch Fotos erzeugen kann, die ein Shooting der neuen Kollektion für das Label ersetzen können. Fotoshootings sind nicht nur personell, sondern auch finanziell oft eine große Herausforderung. Es müssen Models gecastet und gebucht werden, ein:e Photograph:in muss beauftragt werden, Hair- und Make-Up-Spezialist:innen müssen gefunden werden, und manchmal ist es auch sinnvoll eine:n Stylist:in hinzuzuziehen. Alles in allem eine ganze handvoll Profis, die nicht nur alle am selben Tag Zeit haben sollten, sondern auch bezahlt werden müssen.
Mutig habe ich also eine KI ausprobiert. Ich habe an der Puppe fotografierte Freisteller in das Tool gezogen, um daraus Models auf einem Laufsteg zu generieren. Die Ergebnisse wirken teilweise noch etwas hölzern, aber ich bin mir sicher in Zukunft werden da noch sehr spannende und bessere Bilder erzielt werden können.
Gehören also anstrenge und kostspielige Shootings bald der Vergangenheit an?
KI kann eine gute Möglichkeit sein, auch für junge und kleine Labels, die keine großen Budgets haben, einen professionellen Auftritt zu erzielen. Das Organische an einem echten Foto werden diese Tools nicht so schnell ersetzen. Außerdem überlässt man viel kreative Freiheit einem Programm, in das man nur begrenzt eingreifen kann.
An dieser Stelle muss ich allerdings auch klarstellen, dass die Fotos, die ich hier zeige, nachträglich mit Grafikprogrammen bearbeitet wurden um das Ergebnis zu verbessern.
Was meint Ihr? Wird KI der neue Standard im Moderbereich und ersetzt klassische Fotoshootings bald komplett?
https://www.shakkei.at/wp-content/uploads/2023/10/weshop-Task-1526690-scaled.jpg25601610Shakkei-Adminhttps://www.shakkei.at/wp-content/uploads/2019/11/Logo_und_Schrift-1.pngShakkei-Admin2023-10-10 15:52:582023-10-10 15:52:58KI und neue Technologien in der Mode – ein schnelllebiger Trend oder die einzige realistische Zukunft?
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