Alles über Shakkei und Gabriel Baradee

Gabriel Baradee - Biografie

Gabriel Baradee, Photo by Werner Himmelbauer

Gabriel Baradee absolvierte sein Japanologie Studium (Bachelor) an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin. Daran anschließend besuchte er die ESMOD Berlin (Ecole Supérieure des Art et Techniques de la Mode), die er mit Diplom abschloss. Er sammelte internationale Erfahrungen bei Jenny Packham in London und Matohu in Tokyo. 2008 lud ihn das Goethe Institut nach Beijing ein um am „Young German Fashion Designers“ Programm teilzunehmen. Seit der Gründung seines Labels Shakkei im Oktober 2009 lebt und arbeitet Gabriel Baradee überwiegend in seiner Heimatstadt Wien.

Zu den Highlights seiner bisherigen Karriere zählen die Etablierung seines Label durch das „Moving Showroom“ Konzept, die Zusammenarbeit mit Eva & Adele u.a. für die Art Basel Miami Beach, und die Nominierung zu den Ringstrassen-Galerien Awards 2010 und 2011. Im März 2012 gewann er den Vienna Award for Fashion and Lifestyle in der Kategorie „Best Newcomer“. Im Jänner 2013 gastierte Gabriel Baradee erfolgreich am lavera Showfloor während der Berlin Fashion Week. Auf der MQ Vienna Fashion Week ist Shakkei seit 2011 jährlich erfolgreich vertreten. 2014 wurde er bei Gössl als DOB (Damen-Oberbekleidung)-Designer engagiert. Seit 2015 widmet er sich wieder ausschließlich seinem eigenen Label und dem Shakkei Store im Herzen des Wiener Design-Districts.

Das Shakkei Team

David ist seit Ende 2010 Teil von Shakkei und kümmert sich als Marketing & PR Mensch um die externe Kommunikation. Er zeichnet für die meisten Texte verantwortlich, die Sie im Rahmen Ihres Kontaktes mit Shakkei zu Gesicht bekommen. Außerdem löst er IT Probleme und managed Events. David studierte Internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien und sammelte einschlägige Berufserfahrungen in Wien, Helsinki und Linz.
Kontakt: david.neubauer[@]shakkei.at

Elisabeth, bzw. Lisi, wie sie lieber genannt wird, verstärkt das Shakkei Team seit Frühjahr 2016 als Design Assistentin. Sie kümmert sich um die Schnittkonstruktion und den Zuschnitt, erledigt organisatorische Tätigkeiten wie die Kommunikation mit Partnern und Zulieferern, steuert wertvolle Designideen bei und sorgt für die optimale Präsentation unserer Mode im Shakkei Store und unseren Online Kanälen. Lisi besuchte das Modekolleg Herbsstraße in Wien, studierte Fotografie an der "Graphischen" und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Zuvor arbeitete sie als Kostümbildassistentin am Wiener Burgtheater.   Kontakt: elisabeth.charwat[@]shakkei.at

Die Shakkei Philosophie

Shakkei ist ein Begriff aus der japanischen Holzschnittkunst und bedeutet „Garten als Landschaftshintergrund“, d.h. einen Garten so zu gestalten, um ihn harmonisch in die Landschaft einzufügen. Zeitlose Eleganz, Subtilität und Ästhetik sind dominierende Merkmale dieses Konzeptes.

Gabriel Baradee wandelt diesen Ansatz mit seinem Label in „nachhaltige, grüne Mode“ für Damen und Herren um, und verfolgt diesen Leitspruch konsequent: Die Ware wird in Österreich (80%), Deutschland und anderen EU Ländern gefertigt. Damit sind lokale Wertschöpfung, kurze Transportwege und ständige Qualitätskontrolle garantiert. Für die Kollektionen werden ausschließlich hochwertige, zertifizierte Stoffe und Materialen aus biologischer bzw. nachhaltiger und fairer Herstellung verwendet. Weitere Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sind Re- und Upcycling zur Müllvermeidung, sowie CO2-neutrales Webhosting.

Wir bekennen uns zur CSR (Corporate Social Responsibility/soziale Unternehmensverantwortung) gegenüber Mitarbeitern, Markt, Gesellschaft und Umwelt, und integrieren diese im Rahmen unserer Möglichkeiten in unser tägliches Geschäftsleben.

CSR Policy

Wir sehen unsere Regionalität als Kernbereich unserer CSR-Strategie. Durch lokale Produktion in Österreich, Deutschland und der restlichen EU fördern wir lokale Wertschöpfung und profitieren von unmittelbarer Qualitätskontrolle und hoher Verfügbarkeit. Bei den Zulieferern achten wir auf zertifizierte Ware aus biologischer und/oder nachhaltiger Herstellung und fairen Arbeitsbedingungen.

Unsere CSR-Maßnahmen im Einzelnen:

CSR-Engagement im Bereich Arbeitsplatz

  • Wir unterscheiden bei der Aufgabenzuteilung nicht nach Geschlechtern oder Hierarchie, sondern nur nach Befähigung und Zeitressourcen. Konkret kann das bedeuten, dass der Designer selbst Arbeiten verrichtet, die üblicherweise von Praktikanten ausgeführt werden (z.B. Botengänge, kleine Näharbeiten).
  • Generell gilt eine relativ flexible Zeiteinteilung, immer unter Berücksichtigung von Deadlines bzw. Fristen und der Erledigung der anstehenden Aufgaben. Die Pausenlänge und -dauer kann der Mitarbeiter selbst bestimmen, solange es im Rahmen bleibt und seine Aufgaben nicht darunter leiden. Er/Sie kann dabei das Atelier verlassen oder vor Ort kostenlos Bio- Kaffee, -Tee, -Obst und -Snacks konsumieren.
  • Zur weiteren Vernetzung der Mitarbeiter in der Branche - ein wesentlicher Faktor, vor allem im Modesektor - wird den Mitarbeitern Gelegenheit gegeben, bei Veranstaltungen wie Fashion Shows oder Vernissagen auch mit den Gästen, anderen Designern, Geschäftspartnern, usw. in Verbindung zu treten. Dadurch bieten sich den Mitarbeitern neue Perspektiven, die sie in Zukunft nutzen können - sei es zum Wohl unseres Unternehmens oder für neue eigene Karriereschritte.

 

CSR-Engagement im Bereich Gesellschaft

  • Wir unterscheiden bei der Anstellung von Praktikanten oder Mitarbeitern nicht nach Geschlecht, Alter, Herkunft oder sexueller Orientierung. Gerade für junge (Ferial-)Praktikanten ist dies auch zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig. Für Foto-Shootings engagieren wir auch junge Models, die erst am Beginn ihrer Karriere stehen, und teilweise auch noch bei keiner Agentur registriert sind um ihnen den Einstieg zu erleichtern. Der Vorteil für uns liegt dabei in den geringeren Tagessätzen im Vergleich zu etablierten Models.
  • Wir produzieren ausschließlich in Österreich (zu 80% / überwiegend in Wien), Deutschland und anderen EU Staaten, und achten auch beim Stoffeinkauf auf Regionalität (zB Loden aus der Steiermark, Tencel-Gewebe von Lenzing) und sichern so Arbeitsplätze in Österreich bzw Deutschland. Bei den Zulieferern von außerhalb Österreichs vertrauen wir u.a. auf GOTS und fairtrade Zertifizierungen. Wir sehen die Produktion in Österreich als Alleinstellungsmerkmal, da dies nur von wenigen Mitbewerbern praktiziert wird.
  • Mit der Teilnahme am „Global Jacket Project“, einer Initiative ausgehend von einer befreundeten Designerin, unterstützen wir die Arbeit von Ute Bock (Flüchtlingshelferin). Dabei wurden vier Jacken, jeweils von einer Designerin/einem Designer entworfen, und mit Freunden und Bekannten mit auf Reisen genommen um vor Ort von Einheimischen anprobiert zu werden nach dem Motto "Wenn schon Mode alle Grenzen überschreiten kann, warum nicht Menschen?“

 

CSR-Engagement im Bereich Markt

  • „Nachhaltiger Anzug“: Die Innovation findet sich in der erstmaligen Herstellung von Herrenanzügen, die nicht nur (wie sonst üblich) über zertifizierte Oberstoffe, sondern auch über ein derartiges Innenleben verfügen. Das Konzept nimmt auf die Nachhaltigkeit aller Bestandteile, wie Stoff, Innenfutter, Knöpfe, Nähte, Schulterpolster, Einlagen, Stabilisierungsmaterialien, etc. Rücksicht. Ein Herrenanzug kann somit zu 100% aus zertifizierten, biologischen und nachhaltigen Materialien erzeugt werden, ohne dass Abstriche an Eleganz und modische Ansprüche gemacht werden müssen.
  • Wir versuchen zeitlose Mode zu kreieren, die auch über mehrere Saisonen getragen werden kann, ohne „aus der Mode“ zu kommen. Wir folgen Modetrends nur sehr behutsam, und streben nach langer Haltbarkeit und zeitloser Eleganz unserer Erzeugnisse. Daher verarbeiten wir nur Stoffe hoher Qualität aus biologischer oder/und nachhaltiger Herstellung.
  • Wir legen auf korrekte Geschäftsbeziehungen und die Respektierung geistigen Eigentums großen Wert. Aus diesem Grund haben wir etwa das Konzept des „Nachhaltigen Anzugs“ urheberrechtlich schützen lassen (im CreativDepot der Creativwirtschaft Austria). Wir tauschen uns regelmäßig mit anderen Designern aus, ohne deren kreative Ideen zu kopieren, und erwarten das auch von unserem Gegenüber.

 

CSR-Engagement im Bereich Umwelt

  • Wir evaluieren regelmäßig unsere Wertschöpfungskette(n) um Verbesserungen in Richtung gesteigerter Nachhaltigkeit zu erreichen. Dadurch konnten wir bereits konventionelle Acrylwatte (Wattierung für Anzüge und Mäntel) durch Biobaumwollwatte ersetzen. Stoffreste, die beim Schnitt anfallen, werden soweit als möglich recycelt um daraus Einkaufstaschen oder Kappen zu fertigen.  
  • Wir versuchen in möglichst vielen Bereichen Nachhaltigkeit zu leben, vor allem natürlich in unserem Kerngeschäft, aber auch in der gesamten Betriebsführung. Unsere Homepage ist auf einem CO2-neutralen Server gehostet. Dienstreisen erfolgen überwiegend mit der Bahn, bei notwendigen Flugreisen, entrichten wir den CO2-Ausgleichszuschlag. Da die Produktion der meisten Teile in Wien erfolgt, können wir den Transport der Stoffe zur und der fertigen Ware von der Produktion oft einfach mit der Straßen- oder U-Bahn erledigen. Für weiter entfernt gelegene Produktionsstätten in Niederösterreich oder Deutschland arbeiten wir gerne mit DPD, die ihre Lieferwagenflotte Schritt für Schritt auf CO2-freundliche Erdgas-Fahrzeuge umstellen.
  • Wir produzieren nur geringe Mengen auf Vorrat, der Großteil unserer Verkäufe wird „on Demand“ produziert, also nur bei Bestellung. Damit vermeiden wir Überkapazitäten, die wir unter Umständen stark rabattiert verkaufen müssten.

Auszeichnungen und Awards

Enjoy Award 2013: Best Green LifeStyle Shop

 

A-List: Best of Austria. Von Insidern empfohlen (www.a-list.at)

 

Vienna Awards for Fashion and Lifestyle: Best Newcomer Award 2012

 

Wir bedanken uns für die Unterstützung von